Mittwoch, 4. Dezember 2013

Autismus-Bloggtipps 3


Hey ihr Lieben, heute gibt wieder Blogtipps zum Thema Autismus!

Quergedachtes stellt sich die Frage nach dem Schärfegrad von Autismus: hätten Sie es lieber mild oder sehr scharf? Wie kann ein Außenstehender überhaupt beurteilen, wie schwer der eigene Autismus ist? Wer eicht die Autismuswaage?
Ein Phänomen, dass auch ich immer wieder erfahre, wenn ich neue Leute treffe: "Du wirkst gar nicht so autistisch." Dass ich mich Stunden, sogar Tage auf das Treffen vorbereite (spontanes Treffen? Haha, next one...), das Gespräch in ähnlichen Varianten schon oft geführt und vorm Spiegel geübt und auswendig gelernt habe, ich viele Rollen bei der Begegnung schauspielere, es mich dabe unglaublich viel Energie kostet und ich nach dem Treffen erst mal in einen komaartigen Schlaf verfalle... Das sehen die Menschen ja nicht. Nicht mal der Arzt. Schwierig wird es, wenn dann noch der Grad der Schwerbehinderung festgestellt werden soll...

Natürlich lege ich euch den ganzen Blog von Quergedachtes ans Herz, gerade auch seinen letzten Post "Über Liebe und Leid" zum internationale Tag der Menschen mit einer Behinderung. Machte mich sehr nachdenklich (und traurig).

Autzeits Blog lese ich schon sehr lange und schätze ihre wunderbare Art, ihren Autismus so genau wie möglich zu beschreiben, die Reaktionen ihres Umfelds zu analysieren und dabei die persönliche Seite nicht zu vernachlässigen. Unter der Rubrik "Autismus – was ist das?" zeigt sie alltägliche Situationen, in denen wir ein bisschen anders ticken, anders wahnrnehmen oder auf einmal vor einer Hürde stehen, die wir überwinden müssen. Gerade der Eintrag "Und was heißt das jetzt? Reizüberflutung oder Overload" bringt auch Nichtautisten die Problematik nahe, die mit sensorischer Überempfindlichkeit einherkommt (und für andere nicht sichtbar ist, bis der Kreislauf einbricht...).
Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

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